"Indiana Jones": Handlung des fünften Teils enthüllt

Der Archäologe und Forscher Indiana Jones ist die fiktive Hauptfigur der gleichnamigen Filmreihe, deren ersten drei Teile in den 1980er-Jahren Kultstatus erreichten. Erst 2008 kam der vierte Film in die Kinos - nach einem fünften und letzten Teil im kommenden Jahr soll nun endgültig Schluss sein.

Regie führen wird James Mangold, der bereits den Marvel-Blockbuster "Logan: The Wolverine" und das Johnny Cash-Biopic "Walk the Line" auf die Leinwand gebracht hat. Der mittlerweile 80-jährige Harrison Ford wird wieder in die ikonische Hauptrolle schlüpfen.

Auch mit dabei: Mads Mikkelsen

Das britische Magazin "Empire" enthüllte nun die ersten Informationen über den Plot von "Indiana Jones 5". So wird der Film 1969 spielen, im Jahr der ersten Mondlandung. Dieser Meilenstein bedeutete für die USA den Sieg gegen Russland im sogenannten "Space Race".

Indiana Jones ringt in dem Film mit unangenehmen Wahrheiten im Zusammenhang mit der Mondlandung. Laut Co-Autor Jez Butterworth sei die Raumfahrtbehörde Nasa erwiesenermaßen von einer Gruppe Ex-Nazis geführt worden. "Wie 'ex' sie sind, ist die Frage", erklärte er. Von einem solchen ließen sich die Drehbuchautoren für den Bösewicht des Filmes, verkörpert von Mads Mikkelsen, inspirieren.

Indiana Jones wird nicht ersetzt werden

Mikkelsen wird einen Schurken mit den Namen Voller spielen: "Er ist ein Mann, der gern einige Fehler der Vergangenheit korrigieren würde", beschrieb Mikkelsen seine Rolle, die auf Werner von Braun basiert. Der deutsche Ingenieur baute für die Nazis und Amerikaner Raketen. Die Saturnraketen, die unter seiner Aufsicht entwickelt wurden, brachten im Rahmen der Mission Apollo 11 zum ersten Mal Menschen auf den Mond. Im Film werden sich Voller und Jones einen spannenden Wettlauf gegen die Zeit liefern.

Gerüchte, in dem Film würde eine neue Figur eingeführt werden, die Indiana Jones in der Zukunft ersetzen solle, dementierte Regisseur James Mangold auf Twitter: "Indiana Jones wird nie ersetzt werden. Das ist nicht einmal diskutiert worden."