Mega-Erfolg: "Black Panther: Wakanda Forever" bricht Kinorekord

Über 1,3 Milliarden US-Dollar spielte "Black Panther" 2018 ein, immerhin drei Oscars gab es hinterher. Ein Riesenerfolg, selbst für Marvel-Verhältnisse. Die Fortsetzung des Blockbusters, "Black Panther: Wakanda Forever", trat beim Kinostart vergangene Woche also in große Fußstapfen - und brach prompt einen Rekord.

Mit einem Einspielergebnis von 181 Millionen Dollar am ersten Wochenende ist der Film in den USA der erfolgreichste November-Filmstart aller Zeiten. Zuvor durfte sich "Die Tribute von Panem - Catching Fire" (2013, 158 Millionen Dollar) mit diesem Titel schmücken. Auch international klingelten die Kinokassen: Weltweit brachte die Comicbuch-Verfilmung satte 331 Millionen Dollar ein.

Tod von Chadwick Boseman überschattet "Black Panther"-Erfolg

Schon der erste Teil der "Black Panther"-Reihe hatte eine enorme kulturelle Bedeutung, schließlich war dieser 18. Film im Marvel Cinematic Universe (MCU) der erste mit einer schwarzen Hauptfigur. Der große Held von damals ist diesmal allerdings nicht mehr dabei, Hauptdarsteller Chadwick Boseman starb 2020 überraschend an Krebs.

Bosemans Tod warf natürlich einen großen Schatten auf die Entstehung des zweiten "Black Panther"-Films, vieles musste umgeschrieben werden. Allerdings: Dass die weiblichen Figuren aus dem fiktiven afrikanischen Königreich Wakanda diesmal eine größere Rolle spielen würden, hatte sich schon vorher angedeutet.

Eine Heldinnen-Geschichte: Davon handelt "Black Panther: Wakanda Forever"

Wer genau unter der "Black Panther"-Maske steckt, daraus wurde im Vorfeld ein großes Geheimnis gemacht. Königin Ramonda (Angela Bassett) tritt an die Stelle des verstorbenen Königs T'Challa (Boseman), ihr zur Seite stehen unter anderem Tech-Genie Shuri (Letitia Wright), Elitekämpferin Nakia (Lupita Nyongo'o) und Generalin Okoye (Danai Gurira). Gemeinsam stehen sie vor vielleicht noch viel größeren Herausforderungen als seinerzeit König T'Challa.

Neben den Hauptdarstellerinnen kehren in "Wakanda Forever" einige weitere Figuren zurück, die man bereits aus dem ersten Teil kennt. Winston Duke verkörpert erneut den streitlustigen M'Baku, Anführer der Jabari und einstiger Widersacher von König T'Challa. Martin Freeman spielt abermals den CIA-Agenten Everett K. Ross, den Mann mit Blick für das große Ganze. Das Drehbuch schrieb Regisseur Ryan Coogler wie schon bei "Black Panther" gemeinsam mit Joe Robert Cole.