Snoop Dogg lässt Hollywood sein Leben verfilmen

29 Jahre im Showbusiness, über 35 Millionen verkaufte Alben und ein zweites Standbein als Schauspieler - Rapper Snoop Dogg blickt auf eine schillernde Karriere zurück. Stoff für eine Filmbiografie bietet sie zur Genüge. Am Mittwoch gab Filmproduktionsunternehmen Universal Pictures bekannt, dass das Leben des US-Stars verfilmen zu wollen.

Das Hollywoodstudio wird das Projekt gemeinsam mit dem Musiker und Schauspieler realisieren, Snoop Dogg selbst wird als Produzent beteiligt sein. Joe Robert Cole, bekannt für seine Co-Autorenschaft bei den "Black Panther"-Filmen, verfasst das Drehbuch. Als Regisseur tritt Allen Hughes auf. Er machte sich als Teil der Hughes-Brothers einen Namen in der Branche und produzierte unter anderem den Krimi "Menace II Society" (1993).

Mit Rapper-Biografien hat man Universal gute Erfahrungen gemacht. So produzierte das Unternehmen etwa "Straight Outta Compton" (2015) über die Geschichte der HipHop-Gruppe N.W.A. sowie das (fiktionalisierte) Eminem-Biopic "8 Mile" (2002), das mit dem Oscar gekürt wurde.

Von "Doggystyle" zu "Missionary"

Das Leben und Schaffen des Snoop Dogg dürfte nun eine ebenso ergiebige Grundlage bieten: In den frühen 90er-Jahren veröffentlichte der gebürtige Kalifornier (bürgerlich Calvin Cordozar Broadus Jr.) sein Debüt-Album "Doggystyle" in Zusammenarbeit mit Dr. Dre. Allein in den USA verkaufte es sich über vier Millionen Mal. Er wurde damit zum festen Bestandteil der Rap-Szene und war aus dem Westküsten-HipHop nicht mehr wegzudenken.

Nach 29 Jahren feiern Snoop Dogg und Dr. Dre nun eine Reunion: Im November soll der Longplayer "Missionary" auf den Markt kommen. Das bestätigte der Rapper in einem Gespräch mit Stephen A. Smith im "K[no]w Mercy"-Podcast im Oktober. Dre soll als Produzent mitwirken.

Snoop Dogg verkaufte in den vergangenen knapp 30 Jahren mehr als 35 Millionen Alben. Als Schauspieler wirtke der 51-Jährige in Filmen wie "Training Day" (2001) oder "Starsky & Hutch" (2004) mit.