Nur wenige Wochen nach Kinostart: "Die Känguru-Chroniken" gibt es nun als Stream

Das kommunistische Känguru hüpft ins Wohnzimmer: Ab 2. April kann der Film "Die Känguru-Chroniken" als Stream auf den Video-on-demand-Plattformen käuflich erworben werden. Das teilte die X Verleih AG mit. Die Komödie war erst Anfang März in den deutschen Kinos gestartet - eine derart frühe Auswertung auf anderen Kanälen ist höchst ungewöhnlich.

Die digitale Version des Films soll rund 17 Euro kosten. Ein maßgeblicher Beitrag der Summe soll all jenen Kinos zugutekommen, die den Film bis zur Corona-bedingten Schließung ihrer Häuser gezeigt haben. Sobald die Lichtspielhäuser wieder öffnen, werde der Film erneut auf die Leinwand zurückkehren - mit einer "känguru-typischen Überraschung", heißt es vom Verleih.

"Auch wenn wir grundsätzlich zu einem exklusiven Kinofenster stehen, sind wir in diesem Fall sehr froh über diese Sonderregelung, die wir gemeinsam gefunden haben", sagt Produzent Stefan Arndt. Er danke "ganz besonders den Kinoverbänden und allen Kinos mit ihren Theaterleitern und Mitarbeitern, dass sie in dieser Zeit mit uns Verleihern und Produzenten zusammenhalten und wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen".

"Die Känguru-Chroniken" basiert auf Motiven des 2009 veröffentlichten Romans "Die Känguru-Chroniken: Ansichten eines vorlauten Beuteltiers" sowie dessen drei Fortsetzungen von Marc-Uwe Kling. Der Film handelt von dem Kleinkünstler Marc-Uwe, der gemeinsam mit einem kommunistischen Känguru in einer Berliner WG wohnt. Eines Tages wird ihre Bleibe von einem Immobilienhai bedroht. Doch das Känguru entwickelt einen Plan, um sein Heim zu retten. Das Drehbuch zum Film wurde von Kling selbst verfasst. Regie führte Dani Levy ("Alles auf Zucker").

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