Überraschung: "Ghostbusters 3" kommt!

Wie der Vater, so der Sohn: Wie "Entertainment Weekly" vermeldet, übernimmt Jason Reitman die Regie des dritten "Ghostbusters"-Films. Damit tritt er das Erbe seines Vaters Ivan an, der in den 80er-Jahren für die ersten beiden Episoden der legendären US-Fantasykomödie verantwortlich zeichnete. "Ich habe mich immer als allererster 'Ghostbusters'-Fan gesehen, als ich als Sechsjähriger das Set besucht habe. Ich wollte einen Film für all die anderen Fans machen", schwärmte Jason Reitman angesichts seines neuen Projektes.

Reitman, der mit Filmen wie "Juno" oder "Up in The Air" bereits einige Preise einheimsen konnte, verriet weiterhin: "Was in den Achtzigern passiert ist, ist in den Achtzigern passiert, und der neue Film spielt in der Gegenwart." Dennoch werde es eine inhaltliche Fortführung der Originalfilme geben. Keine Bezüge wird es zum Reboot aus dem Jahr 2016 geben, als vier Geisterjägerinnen um Melissa McCarthy auf die Suche nach den unheimlichen Kreaturen gingen.

Ob die einstigen "Ghostbusters"-Stars um Bill Murray und Dan Aykroyd im neuen Film zu sehen sein werden, ist noch unklar. Stattdessen kündigte Reitman an: "Wir haben viele wundervolle Überraschungen und neue Charaktere, die wir dem Publikum vorstellen möchten."

Nach Informationen der "Entertainment Weekly" liefen die Arbeiten am Sequel bereits seit längerem unter dem Codenamen "Rust City". Die Dreharbeiten werden im Laufe der nächsten Monate starten, ins Kino soll der dritte Teil von "Ghostbusters" voraussichtlich im Sommer 2020 kommen. Diese Vermutung stützt auch ein Tweet, den Jason Reitman am Dienstag absetzte. Darin kommentiert der Kanadier einen Link auf die Meldung von "Entertainment Weekly" mit den Worten: "Endlich habe ich die Schlüssel für das Auto." Außerdem fügte der 41-Jährige den Hashtag "#GB20" hinzu, wohl ein Hinweis auf die Veröffentlichung des Films.

Ivan Reitman zeigte sich angesichts des neuen Films unter Ägide seines Sohnes tief berührt. Als er davon erfuhr, habe er geweint. Über seinen Sohn Jason sagte er: "Er hat wirklich hart daran gearbeitet, unabhängig zu sein, und hat eine wunderbare Karriere für sich entwickelt." Jetzt werde der Stab "in dem Film und außerhalb weitergereicht".

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