Kritiken
Schon wieder "Lost in Translation": Sofia Coppola schickt Bill Murray nach New York City, um eine Affäre aufzuklären. Gewohnt lakonisch und mit dem einen oder anderen Drink "On The Rocks".
Er war der Bürgerschreck par excellence: Der barocke Bayer Rainer Werner Fassbinder drehte Filme im Akkord und kannte auch im Leben nur die Überholspur. Oskar Roehler zeigt ihn in "Enfant terrible" als den Rockstar, den Deutschland niemals hatte.
In ihrem kraftvollen Drama "Niemals Selten Manchmal Immer" erzählt Eliza Hittman mit selten gesehener Empathie von einer 17-Jährigen auf Abtreibungsodyssee in New York City.
Eine 16-Jährige, die von einer Krebsdiagnose aus dem Leben gerissen wird und einen abenteuerlichen Roadtrip startet: Das Drama "Gott, du kannst ein Arsch sein" geizt zwar mit Überraschungen, ist dank überzeugender Hauptdarsteller aber trotzdem sehenswert.
Aus einem gesellschaftlich relevanten Thema einen Wohlfühlfilm machen, das kann niemand so gut wie die Briten: In die "Die Misswahl - Der Beginn einer Revolution" kämpfen Keira Knightley und Jessie Buckley 1970 bei der Wahl zur "Miss World" gegen das sexistische Patriarchat.
Jim Knopf wird erwachsen: In "Jim Knopf und Die Wilde 13" muss sich der Waisenjunge nicht nur mit einer Piratenbande auseinandersetzen, sondern auch mit seiner eigenen Vergangenheit.
Während der Pandemie starten leider wenig Kinofilme. Deshalb finden Sie an dieser Stelle zukünftig auch Streaming-Tipps für zuhause.
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